01.08.2011

The Resignation of the Kan government and the future of nuclear power in Japan

On the 26th August 2011, Prime Minister Naoto Kan resigned as the chairman of the DPJ and as head of government. This paper analyses challenges that the administration was facing like the uncooperative opposition, reasons for its declining popularity, and the impact of the 2011 catastrophe.

Photo: “Naoto Kan, Prime Minister of Japan, at his press conference during the 37th G8 summit in Deauville, France.” by Guillaume Paumier

"Der Rücktritt der Regierung Kan und die Zukunft der Atomkraft in Japan"

Am 26. August 2011 trat der japanische Premierminister Naoto Kan als Parteivorsitzender der DPJ zurück. Vier Tage später folgte sein offizieller Rücktritt als Regierungschef sowie die Wahl seines Nachfolgers, des bisherigen Finanzministers Yoshihiko Noda. Von Beginn an war die Regierung Kan in ihren Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt, da die Opposition das Oberhaus kontrollierte und die Regierung kontinuierlich unter Druck setzte, indem sie die Kooperation verweigerte. Dies sowie die Intrigen in der eigenen Partei führten dazu, dass die Regierung in der Bevölkerung als »untätig« angesehen wurde und ihre Popularitätswerte rapide absanken.Seit der dreifachen Katastrophe im März 2011 war zunächst Krisenmanagement oberste Priorität, wodurch lang aufgeschobene Reformen weiterhin nicht angegangen werden konnten. Kan hat dennoch erfolgreich einen Wechsel in der Energiepolitik eingeleitet und einen ersten Schritt in Richtung einer geringeren Abhängigkeit Japans von der Atomkraft gemacht

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