01.12.2014

Japanese translation of "Die 6 Mythen der Euro-Krise" ("ユーロ危機をめぐる6つの「神話")

With its outcome showing an increasing distrust in its institutions and the rise of euro-sceptic and right-wing movements, the European elections have substantially shaken up the European politics. This paper argues that even though Germany has up until this point not yet ben immensly troubled by such movements, German politics should neither on a national nor on the European level be seen as a story of success.

 Die Europawahl 2014 hat, das kann man sicher ohne Übertreibung behaupten, die europäische Politik gründlich aufgewirbelt. In etlichen Mitgliedstaaten der "alten" EU haben rechtspopulistische Kräfte deutlich hinzugewonnen. Viele Bürgerinnen und Bürger in diesen Ländern haben nach Jahren der Krise und wirtschaftlichen Schwierigkeiten der EU als Institution, wenn nicht der weiteren europäischen Integration, ein klares Misstrauensvotum abgegeben. Sie sind enttäuscht und haben das Vertrauen in die gemäßigten Parteien und deren Problemlösungskompetenz weitgehend verloren.

Deutschland steht im Zentrum dieser Entwicklungen, geografisch wie auch politisch. Auch hier gibt es rechtspopulistische Kräfte, die die EU-Krise auszunutzen versuchen. Bisher gab es allerdings keine größeren politischen Verwerfungen. Heißt das, dass die deutsche Politik – im Land selbst und im Rahmen der entscheidenden Rolle, die sie auf der europäischen Ebene gespielt hat – alles richtig gemacht hat? Angesichts der verheerenden politischen Lage der EU insgesamt antworten wir auf diese Frage mit einem klaren Nein. Und die sechs in diesem Sammelband zusammengestellten Aufsätze zeigen - in japanischer Übersetzung für ein japanisches Publikum - warum.

Friedrich-Ebert-Stiftung
Japan Office

7-5-56 Akasaka
Minato-ku
Tokyo, 107-0052
Japan

+03 6277-7551
+03 3588-6035

office(at)fes-japan.org

back to top