22.08.2022

Studiengruppe "Nachhaltigkeitsziele (SDGs) als neues Konzept der kapitalistischen Wirtschaft"

Wenn weiterhin die (materiellen) Begierden grenzenlos stimuliert und Ressourcen verschwendet werden, wird die globale Umwelt unter dem Überwachungskapitalismus zusammenbrechen. Eine Studiengruppe beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie neue Wirtschaftssysteme gestaltet sein sollten.

Von Oben Links: Herr Kohei Komamura, Oben Mitte: Herr Dierk Hirschel, Oben Rechts: Herr Toru Morotomi, Unten Links: Herr Kazunori Kitagawa, Unten Mitte: Herr Jun Yamashita, Unten Rechts: Herr Rikio Kozu

Der Neuroökonomie zufolge wird das menschliche Verhalten durch das Gleichgewicht zwischen Emotionen und Verstand gesteuert. Wenn aufgrund zunehmender Ungleichheit die Emotionen die Oberhand gewinnen, wird die Zahl der Menschen mit psychischen Problemen steigen. Wachsende Ungleichheiten führen zu einem "Protzkonsum", der grenzenlose Begierden weckt.

Das Aufkommen von Unternehmen wie den GAFA, die Big Data und KI, welche Neuromarketing zu nutzen wissen, um weiteren Konsum zu generieren, hat zur Ausbreitung eines Überwachungskapitalismus geführt. Dabei werden Informationen über die Emotionen der Menschen (Informationen über Wünsche/Begierden) als „Ausgangsmaterial“ genutzt, um unter Einsatz digitaler Werkzeuge die Begierden der Menschen effektiv weiter zu stimulieren, was zu einer grenzenlosen Verschwendung von Ressourcen führt.

 

 

 

Datum: Montag, 22. August 2022

Zeit: 17:30-19:45 (JST) / 10:30-12:45 (GMT/UTC +2)

Sprache: Deutsch und Japanisch mit Simultanübersetzung

Veranstaltungsort: Zenrosai Kyokai, Yoyogi 2-11-17 5. Etage, Shibuya-ku, Tokyo und Online-Streaming mit Zoom

 

Organisiert von: Zenrosai Kyokai und Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Tokyo

Friedrich-Ebert-Stiftung
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